Am Donnerstag, den 18.6.2026, verschlug es die Kinder der beiden sechsten Klassen zusammen mit ihren Klassenlehrern Florian Mühlstraßer und Sabine Würfl sowie der Lehrerin für Sonderpädagogik Nicola Graf-Stahnsdorf per Bus nach Landshut.
Zum Thema Mittelalter, das bereits im Unterricht behandelt worden war, erfuhren die SchülerInnen auf Burg Trausnitz viel Neues. Herrliches Wetter und eine idyllisch gelegene Burganlage prägten den ersten Eindruck nach der Ankunft. Höhepunkt waren die Sagenführungen mit Burgfrau Maggie, die mit den Kindern geheimnisvolle Räume der Burg erkundete und dabei spannende Sagen und Legenden aus alter Zeit zum Besten gab. Auch das Leben der früheren Bewohner konnte man sich danach viel besser vorstellen. Kurioses wie der Spucknapf der vornehmen Adeligen oder die Bedeutung der extralangen Zehen der gepanzerten Füße von Rittern sowie geschichtliche Hintergründe rundeten die interessante Tour ab. Erschöpft, aber zufrieden freuten sich die Kinder über glitzernde Muggelsteine, die sie von der Burgfrau geschenkt bekamen und die sie an die berühmte Sage über das grüne Brunnenmännlein, ein kleiner Kobold, der im Burgbrunnen der Trausnitz haust, erinnern sollte.
Auch ein Besuch der Landshuter Altstadt durfte an diesem Tag natürlich nicht fehlen. Einige Kinder begleiteten Frau Würfl bei der Besichtigung der Martinskirche, die das höchste Backsteingebäude der Welt darstellt.
Die große Auswahl an Geschäften am verkehrsberuhigten Dreifaltigkeitsplatz fanden unsere gut gelaunten SchülerInnen sehr verlockend und so durften sie zum Abschluss dieses gelungenen Ausflugs einen Einkaufsbummel machen.
Verfasserin: Sabine Würfl, Lin