Von der Altenpflege bis hinzur Kinderpflege und Erziehung erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a umfangreiche Informationen über mögliche Berufe, Verdienstmöglichkeiten sowie Weiterbildungsmöglichkeiten.
Die Ausbildung zum staatlich geprüften Pflegefachhelfer/-in mit Schwerpunkt Altenpflege kann mit dem Qualifizierenden Abschluss der Einstieg in Pflege sein. Bei entsprechenden Leistungen und Englischkenntnissen kann der Qualifizierte Bildungsabschluss (Quabi) erreicht werden, der dem Realschulabschluss gleichwertig gesetzt wird. Alles in einem Jahr erreichbar! Es öffnet das Tor für die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. der Pflegefachmann. Zu den Einsatzbereichen zählen Pflege in Senioreneinrichtungen wie auch Krankenhäusern.
Die Ausbildungsvergütung von durchschnittlich 1400 Euro in der Pflege sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Berufssparte sozial und fachtheoretisch einiges abverlangt und Leistung in jeder Hinsicht erwartet wird.
Beeindruckt von der Bandbreite der beruflichen Möglichkeiten startete der Rundgang durch den Seniorenbereich von der Tagespflege, betreutem Wohnen bis hin zur Vollpflege in den Wohngemeinschaften. Sichtlich beeindruckt waren die Senioren vom Interesse der Jugendlichen, was wiederum die soziale Ader unsererSchülerinnen und Schüler weckte. Einige zogen in Erwägung, ein Praktikum abzuleisten.
In der Kindertagesstätte umfassen die beruflichen Möglichkeiten Kinderpflegerin bzw. Kinderpfleger mit dem Qualifizierenden Abschluss. Der Mittlere Bildungsabschluss ermöglicht die 4-jährige Ausbildung vom SEJ, dem Vorpraktikum, demanschließenden Besuch der Fachakademie für Sozialpädagogik und dem Anerkennungsjahr zur Erzieherin bzw. zum Erzieher.
Die Arbeit mit Kindern kann sehr erfüllend sein, steckt aber voller Herausforderungen im Umgang mit ihnen. Das stellte man bereits bei der Besichtigung der angegliederten Kindertagestätte fest. Ein Praktikum ermöglicht ein Hineinschnuppern in die Welt der Kindererziehung.
Gerne wird bei einer Anfrage Auskunft über weitere Ausbildungsmöglichkeiten gegeben – es lohnt sich.
Beruf oder Berufung im sozialen Bereich – du entscheidest!
Autorin: Renate Hausmanninger, FOLin
